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Interview mit Peter Kirst

Peter Kirst,
Leiborientierter Musiktherapeut (ZKW-tk)
und begeisterter Heilpädagoge

Was begeistert Sie an Heilpädagogik?

Die Vielfalt. Vielfalt bedeutet auch Herausforderung. Gerade im Kontext der aktuellen Diskussion um Inklusion. Das ist spannend.

 

Was war Ihre schönste Erfahrung mit einer Klientin, einem Klienten?

Die Rückmeldung eines autistischen Jugendlichen, nachdem er ein eigenes Grundverständnis über seine Art Autismus in einer Therapiestunde bekam. Er sagte: „Herr Kirst, ich glaube, Sie
verstehen mich!" 

 

Was hat die Kunsttherapie oder andere kreative Therapie der Heilpädagogik zu bieten?

Sehr schnell Ressourcen entdecken, die vorher unentdeckt waren.

 

Können Heilpädagogen auch selbständig arbeiten?

Ja. Es gibt zum Beispiel viele heilpädagogische Praxen oder auch alleinig arbeitende Heilpädagogen, die z. B. in der Frühförderung tätig sind.

 

Für welche Menschen ist eine heilpädagogische Ausbildung geeignet?

Für Menschen, die pädagogische Grunderfahrungen besitzen und Interesse haben, ständig neues dazu lernen wollen. Wichtig ist Leidenschaft und Freude an der Arbeit mit Menschen, die in besonderen Lebenssituationen sind.